Methoden

Kostensenkung, Effizienzsteigerung, Problembeseitigung und die Steigerung der Kundenzufriedenheit sind typische Ziele, die das tägliche Geschäft in den meisten Unternehmen bestimmen.

Methoden können dabei helfen, diese Ziele zu erreichen. Allen Methoden ist gemeinsam, das es sich um best practices handelt. Ihre Verwendung gewährleistet eine effiziente Zielerreichung, reduziert den Zeit- und Arbeitsaufwand. Sie sichern die Vollständigkeit ebenso wie die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse.

Wir betrachten Methoden als Werkzeugkasten. Der Werkzeugkasten ist gut gefüllt, unsere Mitarbeiter sind mit den Werkzeugen bestens vertraut und wählen je nach Aufgabenstellung die am besten geeigneten Werkzeuge aus.

Besondere Vorteile ergeben sich, wenn die einzelnen Methoden geschickt miteinander kombiniert verwendet werden. Ein Wertanalyse-Projekt, in dem Elemente der TRIZ-Methodik eingesetzt werden, oder eine FMEA-Sitzung, die mit Mindmapping-Techniken moderiert wird, liefern nochmals gesteigerte Ergebnisse und erhöhte Effizienz. Wer „problem analysis“ nach Kepner-Tregoe nutzt, wird überrascht sein, wie gut diese Methodik sich mit TRIZ und AFD ergänzt. Und „decision analysis“ nach Kepner Tregoe hat viele Parallelen zu Bewertungsverfahren wie z.B. der Nutzwertanalyse nach Zangenmeister.

Auch wenn es um eine Patentumgehung geht, hilft eine geschickte Kombination von Funktionsanalyse, Matrixanalyse, TRIZ und Bewertungsverfahren – gestützt auf eine sorgfältige Patentrecherche – innovative Alternativlösungen zu schaffen. Häufig sind diese selbst wiederum patentfähig.

Methoden sind nicht Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck. Wir nutzen sie situativ angepasst, mit Augenmaß und nur in dem Umfang, der zur Zielerreichung innerhalb des Projekts erforderlich ist.

Eine kleine Übersicht einiger von uns häufig eingesetzter Methoden.

QFDquality function deployment
– Kundenwünsche sicher identifizieren und bewerten
– marktgerechte Produkte entwickeln
– strukturiert Wettbewerbsprodukte und Alternativen vergleichen
– Entwicklungszeiten und Änderungsaufwand reduzieren
– Anlauf- und Qualitätsprobleme verringern

Value Management / Wertanalyse
– Produkte und Prozesse funktional analysieren
Kostentreiber und Werteträger identifizieren
Produkt- und Prozesskosten reduzieren
– bereichsübergreifendes Systemdenken trainieren

TRIZ – die Theorie des innovativen Problemslösens
systematisch innovative Substitutions- und Neuprodukte erfinden
– Alleinstellungsmerkmale und Durchbruchs-Ideen für Produkte und Prozesse methodisch erzeugen
– pragmatische Problemlösungen kosten- und zeiteffizient generieren

FMEA – failure modes and effect analysis
– umfassend Schwachstellen und Versagensmöglichkeiten in Produkten und Prozessen identifizieren
– Risiken bewerten und beseitigen

AFD – anticipatory failure determination
– den Fehler erfinden um ihn zu beseitigen
– schnell komplexe Problemursachen finden und beseitigen
– das Auftreten von Fehlern und Prozessstörungen proaktiv vermeiden

Bewertungsverfahren – Concept Scoring
– strukturiert Entscheidungskriterien entwickeln und gewichten
– Entscheidungen transparent und nachvollziehbar treffen

Kepner-Tregoe Problem Analysis, Decision Analysis, Situation Appraisal
– strukturiert Problemursachen finden
– Entscheidungen vorbereiten und treffen
– Verbesserungspotentiale aufspüren

Mind Mapping
effizient Workshops und Meetings moderieren
– Ergebnisse und komplexe Sachverhalte gehirngerecht strukturiert darstellen und dokumentieren

Prozessanalyse – Wertstrom-Analyse
– um Prozesse transparent darzustellen
– um Schnittstellen und Engpässe zu identifizieren
– um die Effizienz von Prozessen und Einzelschritten zu ermitteln
– um Verbesserungspotentiale und Verschwendung aufzudecken

Design for Manufacturing and Assembly DFMA
– um die Produktkonstruktion optimal auf die Fertigungsbelange abzustimmen
– um Produkt- und Prozesskosten zu senken
– um Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern

Root-Cause-Analysis/ Ishikawa-Diagramme
– um schnell alle denkbaren Problemursachen zu finden
– um die Ursachen nachvollziehbar zu visualisieren
– um Wissenlücken aufzuzeigen

Kaizen / KVPkontinuierlicher Verbesserungsprozess
das Kernelement im Lean Management
– um die Mitarbeiter aktiv in den Verbesserungsprozess „rund um Ihren Arbeitsplatz“ einzubinden
– um die Ideen der Mitarbeiter zu nutzen
– um die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern
– um Produktivität und Kosteneffizienz kontinuierlich zu verbessern

Problemlösungstechniken
– um auftretende Problemursachen schnell einzugrenzen
– um schnell pragmatische Lösungen zu entwickeln
– um den Aufwand für die Problemlösung gering zu halten

Theory of Constraints (TOC)
– um Engpässe in der Wertschöpfungskette zu identifizieren
– um Durchlaufzeiten zu verkürzen und Bestände zu reduzieren
– um Kundenzufriedenheit und Cashflow zu verbessern

PDCA – Zyklus  „Plan – Do – Check – Act“
– der Deming-Zyklus der ständigen Verbesserung
– die gedanklich – idelle Grundlage für KVP und Kaizen
– der Vorläufer zum DMAIC in Six Sigma

5S
– „Aufräumen, Aussortieren, Ordnung schaffen, Standards definieren und mit Selbstdisziplin den verbesserten Zustand erhalten und verbessern“
–  die elementare Voraussetzung eines erfolgreichen Kaizen KVP
– um in 5 Stufen durch eine verbesserte Arbeitsplatzorganisation unter Einbeziehung der Mitarbeiter Produktivität und Qualität nachhaltig abzusichern

Lean
– eine Übersicht der Werkzeuge der schlanken, effizienten und fehlerfreien Produktion finden sich hier.

Six Sigma
– statistisch unterstützt Prozesse überwachen und stabilisieren.
– mit der DMAIC-Vorgehensweise reproduzierbar Prozesse optimieren.

Lean Six Sigma
– eine sinnvolle Kombination der Werkzeuge aus Six Sigma mit den Werkzeugen des Lean Management
– um schlanke, effiziente und streuungsarme Prozesse zu gestalten.

SPC / statistische Prozesskontrolle
– um frühzeitig sich anbahnende Prozessstörungen zu erkennen und zu vermeiden.

MSA / Messsystemanalyse
– um Richtigkeit und Reproduzierbarkeit von Messergebnissen sicherzustellen.
– um den Einfluss der Streuung des Messsystems auf die Messdaten zu erkennen.

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